Duo Melis

28.10.18, 17:00, Marianischer Saal Luzern

Die spanische Gitarristin Susana Prieto und der Grieche Alexis Muzurakis starteten ihr Debut 1999 als Duo Melis am International Guitar Festival of Volos (Griechenland). Seither treten sie in renommierten Sälen wie u.a. der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw in Amsterdam oder der Tchaikovsky Hall in Moscow vor grossem Publikum auf. Das Duo spiel tan Gitarrenfestivals sowie prestigeträchtigen Konzertreihen und gibt Meisterkurse in ganz Europa und Amerika.

Alleine aber auch im Duo haben Susana und Alexis zahlreiche Wettbewerbe gewonnen und 2003 nahmen sie ihre erste CD auf, nachdem sie den Aufnahme-Preis „Citta di Verona“ am internationalen Kammermusik Wettbewerb „Gaetano Zinetti“ gewonnen hatten.

Beide Musiker unterrichten seit 2006 am Conservatoire National de Strasbourg in Frankreich.


Werke: Rodrigo, De Lhoyer, Kapustin, Scarlatti, Granados, Piazzolla


BISHERIGE KONZERTE


João Carlos Victor

09.09.18, 17:00, Marianischer Saal Luzern

Joao Carlos Victor, Gewinner des internationalen Gitarren-Wettbewerbs Francisco Tárrega 2015 und von der Zeitung “Liechtensteiner Vaterland” als “künftiger Star“ bezeichnet, hatte zahlreiche Auftritte an renommierten Festivals, Konzertserien sowie am Radio und Fernsehen. Dies zeugt von seiner zunehmenden Wichtigkeit in der internationalen Musikszene. Sein Interesse an der zeitgenössischen Musik ermöglichte ihm mit bekannten Komponisten wie Sofia Gubaidulina, Paulo Costa Lima, Wellington Gomes, Leonardo Boccia und Paulo Rios Filho zusammen zu arbeiten. Joao ist ein zahlreich preisgekrönter Gitarrist. Er gewann insgesamt 18 Preise bei wichtigen Wettbewerben, wie dem 49. internationalen Gitarrenwettbewerb Francisco Tárrega, dem siebten internationalen Ligita Gitarrenwettbewerb, dem Kammermusikwettbewerb des Mozartvereins 1829 Nürnberg, dem ersten internationalen Wettbewerb Vital Medeiros, bei dem er ebenfalls den Publikumspreis gewann und dem achten nationalen Wettbewerb Heitor Villa-Lobos, bei dem er zugleich die Auszeichnung als bester Villa-Lobos-Interpret erhielt.

Er wurde 1985 in Salvador-Bahia geboren und absolvierte sein Bachelorstudium an der Universidade Federal da Bahia bei Prof. Dr. Mario Ulloa. 2008 gewann er ein Stipendium des DAAD (Deutschen Akademischen Austauschdienstes), welches ihm ermöglichte, an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Franz Halász ein künstlerisches Diplom zu absolvieren. Später zog er in die Schweiz, um an der Hochschule für Musik Luzern beim angesehenen Spezialisten für Zeitgenössische Musik Mats Scheidegger zu studieren. Anschliessend studierte Joao an der Musik-Akademie der Stadt Basel (Schweiz) in der Klasse des viel gepriesenen argentinischen Gitarristen Pablo Márquez und erlangte im Juli 2014 den in der Schweiz höchstmöglichen instrumentalen, interpretatorischen Titel, den „Master of Arts in Spezialisierter Musikalischer Performance Solist“ mit der Höchstnote.

Werke: Antonio Jiménez Manjón, Fernando Sor, Joaquín Turina, Astor Piazzolla, Juan Antonio Sánchez, João Pernambuco, Aníbal Sardinha


KONZERTE FESTIVAL 2018 - 10 JÄHRIGES JUBILÄUM

Maurice Steger (Blockflöte) & Daniele Caminiti (Laute)

Mittwoch, 09.05.18, 19:30, Marianischer Saal

Programm: Francesco Mancini, Andrea Falconier, Girolamo Kapsberger, Giovanni Adolfo Hasse, Francesco Geminiani, Giovanni Zamboni, Pietro Castrucci

Als "Paganini der Blockflöte" (NZZ) und "The world’s leading recorder player" (The Independent) wird er gepriesen – Maurice Steger gehört heute zu den faszinierendsten Blockflötisten, Dirigenten und Musikpädagogen auf dem Gebiet der Alten Musik. Maurice Steger ist ein ungemein charismatischer Musiker, spontan, mitreißend und voller Energie. Dem "Hexenmeister der Blockflöte" (The Times) gelang es dank seiner lebendigen Art, seiner intensiven Tongebung, und einer staunenswerten Technik, die Blockflöte in ihren faszinierenden Formen als Instrument neu zu positionieren. Der ECHO Klassik 2015, den er als "Instrumentalist des Jahres" erhält, bestätigt seinen Erfolg. Asien- und Australien-Tourneen führten ihn u.a. mit dem Australian Brandenburg Orchestra oder dem Malaysia Philharmonic Orchestra zusammen. Als erster westlicher Flötist konzertierte er mit dem traditionellen Taipei Chinese Orchestra. Zudem tritt er regelmäßig in Nord- und Südamerika auf. Einen bemerkenswerten Stellenwert im reichhal­tigen Spektrum von Maurice Stegers künstlerischer Tätigkeit hat die Kammermusik.

Daniele Caminiti wurde in Sizilien geboren und absolvierte ein klassisches Gitarrenstudium am Conservatorio di Pescara, anschließend drei Jahre bei Oscar Ghiglia an der Musikakademie Basel, wo er mit Auszeichnung seine Ausbildung als klassischer Gitarrist abschloss. Als Solist hat er zahlreiche Preise bei nationalen wie internationalen Wettbewerben gewonnen. Danach hat sich Daniele Caminiti dem Studium der Alten Musik und dem Spiel der Renaissance-Laute, der Erzlaute, der Theorbe und der barocken wie romantischen Gitarre verschrieben. Daniele Caminitis reichhaltige musikalische Tätigkeit umfasst sowohl Auftritte als Solist wie auch als Kammermusiker in renommierten Ensembles und Orchester. So ist er oft mit den Dirigenten Andrea Marcon, Giovanni Antonini, Enrico Onofri, Maurice Steger, Ottavio Dantone, Jörg Halubek oder den InstrumentalistInnen Rachel Podger, Chiara Banchini, Julia Schröder, Alfredo Bernardini, Marc Hantaï, Pierre-André Taillard, Edoardo Torbianelli oder den Vokalstars Cecilia Bartoli, Bernarda Fink, Sonia Prina, Maria Cristina Kiehr, Andreas Scholl, Magdalena Kozena oder Patricia Petibon auf der Bühne.



Jure Cerkovnik (klassische Gitarre)

Donnerstag, 10.05.18, 12:00, Neubad Luzern

Programm: Benjamin Britten, Ferdinand Rebay, Atanas Ourkouzounov, J.S.  Bach

“Cerkovnik bewies, dass er trotz seines jungen Alters fähig ist, extrem detailreich zu erzählen. Er bot eine Interpretation voller Emotionen.“ (MMC Slowenien)

Jure Cerkovnik (1990) begann im Alter von sieben Jahren Gitarre zu spielen, bereits mit 13 Jahren realisierte er Rundfunkaufnahmen für das slowenische Radio und Fernsehen. 2015 schloss er mit Auszeichnung sein Masterstudium bei Prof. Alvaro Pierri an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und 2017 an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Anders Miolin ab.

Sein erstes Solokonzert gab er mit 16 Jahren, seither konzertiert er in Slowenien, Belgien, Schweiz, Öster­reich, Deutschland, Italien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, in Konzerthallen wie das Konzerthaus Wien, der Philharmonie Ljubljana, der Ehrbar Saal Wien, im Nationaltheater in Sarajevo, der Gesellschaft für Musiktheater Wien, im Arnold Schönberg Center in Wien sowie bei diversen Musikfestivals.
Sein Orchesterdebut gab er 2008 als Solist mit dem Philharmonischen Orchester „Sinfonika“ mit Joaquin Rodrigo’s Fantasia para un Gentilhombre. Ausserdem spielte er das Concierto de Aranjuez in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) mit dem Philharmonieorchester Sarajevo unter dem Dirigat von Ralf Kircher aus Österreich. Er spielt auch im Duo gemeinsam mit der aus Frankreich stammenden Bratschistin Char­lotte Fonchin und der bosnischen Flötistin Esma Sulejmanagic. Im Rahmen diverser Gitarrenwettbewerbe wurde Cerkovnik in ganz Europa mit höchsten Preisen ausgezeichnet und erhielt ausserdem den "Škerjančeva Preis", eine slowenische Auszeichnung für höchste künstlerische Leistungen junger Künstler.

Seit 2016 ist er Assistent von Prof. Anders Miolin an der Zürcher Hochschule der Künste und unterrichtet regelmässig auf Meisterkursen sowohl beim slowenischen internationalen Gitarrenfestival als auch beim Internationalen Gitarrenfestival in Sarajevo.


Anja Lechner (Violoncello) & Pablo Márquez (Gitarre)

Donnerstag, 10.05.18, 19:30, Neubad Luzern

Programm «Latin-American perspective»: Heitor Villa-Lobos, Leo Brouwer, Ricardo Iznaola,  Dino Saluzzi,  Radamés Gnattali

Seit 2005 erforschen Anja Lechner und Pablo Márquez zusammen das Repertoire für Cello und Gitarre. Sie lernten sich durch den grossen Argentinischen Bandoneon Spieler Dino Saluzzi kennen, mit welchem Anja eine lange Zusammenarbeit hat, welche in vielen Aufnahmen für das Deutsche ECM Label mündete. Auf der anderen Seite teilt Pablo Márquez mit Dino die gleiche Heimatstadt, Salta, in Argentinien wie auch die gleichen musikalischen Wurzeln. Dino schrieb für ihn das wundervolle Kammermusik Konzert „Frater Noster“ für Gitarre, Klarinette, Bandoneon und Streichquartett, welches 2003 uraufgeführt wurde.

Die Spezialität des Duos Lechner-Márquez liegt in einem einzigartigen gemeinsamen Klang, der die Presse wie auch das Publikum in ganz Europa aufgeweckt und zu einhelligen Lobeshymnen anstimmen liess. Ihre musikalische Affinität zeigt sich in wundervollen Resultaten bei Schubert’s Arpeggione Sonate, der Gnattali Sonate oder den zeitgenössischen Stücken von Erkki-Sven Tüür oder Zad Moultaka, der ein Stück für das Duo geschrieben hatte.

Das Duo Lechner-Márquez trat in der Tschechischen Republik, Deutschland, Österreich, Frankreich und Polen in Konzertsälen wie dem Bouffes du Nord in Paris, der Roayaumont Abbey, der Dijon Opera oder dem Comcertgebouw in Amsterdam auf.


Joncol 4

Anna Colom (Flamencogesang), Britta Schmitt (Gitarre), Carles Guisado (Gitarre), Kurt Fuhrmann (Perkussion)

Freitag, 11.05.18, 19:30, Neubad Luzern

Programm: Manuel de Falla, Isaac Albéniz und Carles Guisado.

Mit seinem neuen Projekt JONCOL4 geht das klassische Gitarrenduo „Duo Joncol“ neue Wege und erweitert sein Ensemble mit Flamencogesang und Perkussion.

Mit Kurt Fuhrmann, der sich verschiedenen Perkussionsinstrumenten aus aller Welt widmet und der Flamencosängerin Anna Colom hat sich eine Formation gefunden von der das renommierte Classical Guitar Magazine schreibt: „It’s in these moments of music-making that a classical-guitar journalist feels there may be hope yet for the future of the instrument. What’s more is that old favorites such as pieces by Manuel de Falla and Enrique Granados shine in this new context.. In terms of musical execution, Joncol4 is among the highest calibre”.

Nationale und internationale Veranstalter sowie Radioanstalten wie der WDR oder das Radio Nacional de España sind auf das Quartett zugekommen, um Konzerte oder Sendungen zu veranstalten. Die Formation von Joncol4 ist bisher einzigartig. Das bedeutet auch, dass sie bei der Repertoiresuche neue Wege gehen. Um neue Inspirationen für Transkriptionen und Kompositionen zu bekommen und weiter in die Verbindung von klassischer spanischer Musik und andalusischer Folklore einzutauchen und sie vor Ort zu erfahren, haben sich Britta Schmitt und Carles Guisado im Juni und Juli 2015 mit dem PfeiferMobil auf den Weg von Luzern nach Andalusien gemacht. In ihrem neuen Projekt „Joncol4 –Aires de Andalucía“ stellen sie Werken von de Falla und Albéniz neu komponierte Werke von Carles Guisado gegenüber.

»Joncol4 entführt mit filigranen Gitarrenklängen und originellen rhythmischen Passagen, mit wunderschönem Gesang und wuchtigen Flamenco-Harmonien in eine mediterrane Traumkulisse.« (Aargauer Zeitung)


Julio Azcano (Jazz, Worldmusic)

Samstag, 12.05.18, 12:00, Neubad Luzern

Programm: Julio Azcano, Rodgers/Hart, Francisco Decaro, Astor Piazzolla

Als Solist und in grenzüberschreitendem Dialog mir Musikern verschiedenster Stile und Kulturen konzertiert Julio Azcano in Europa, Asien und Südamerika.

Auftritte mit Koryphäen wie Dino Saluzzi, Leo Brouwer oder Carmen Linares und Duo-Projekts mit dem Latin Grammy preisgekrönten Quique Sinesi, dem Geiger Volker Biesenben­der, dem Tango-Kontrabassisten Juan Pablo Navarro oder dem Jazz-Saxophonisten Javier Girotto bereichern seine Kon­zerttätigkeit. Julio Azcano ist Mitglied des international re­nommierten Eos Guitar Quartet, dem Gitarrenlegenden wie Paco de Lucia, John McLaughlin, Ralph Tow­ner, Mike Stern oder Roland Dyens Kompositionen gewidmet haben.

Seine CDs "Ayres" (im Duo mit dem Baglama-Spieler Taylan Arikan) sowie „Nadear“ (produziert bei Schweizer Radio DRS2), "New Tango Songbook" mit den Sängerin Marcela Arroyo (Solo Musica/Sony) und "Distancias" (Eos Guitar Edition) haben in den letzten Jahren hervorragende Kritiken erhalten.

«Not since Ralph Towner has a guitarist so fully integrated sophisticated jazz improvisation within the framework of the classical guitar. Like Pat Metheny's acoustical work, Azcano creatively uses space and silence to build and enhance his reflective performances. (...) There is a timeless quality to this music, transcending eras or genres that are neither antiquated nor ephemeral. Julio Azcano's Distancias is an alluring union of eclectic compositions and brilliantly executed performances and is highly recommended for all fans of acoustic music.» James Scott. Minor7th, USA

«Es gibt so traumhafte schöne Stücke- allein das eröffnende Titelstück eignet sich zum Festhören, dass der aufgeschlossene Gitarrenliebhaber die CD mehrmals hintereinander hören dürfte. Dabei wird er feststellen, dass dieses Album weit seine sensitiven Fühler über den gitarristischen Tellerrand hinausstreckt. So gibt es etliche Momente, die wenigstens auf Ohrhöhe mit dem Klaviersolo eines Keith Jarrett sind und manche grossen Hits des Pianisten durchaus übertreffen. Dass Azcano ein Virtuose ist, der souverän über alle Möglichkeiten seines Instruments gebietet, tut zusammen mit der perfekten Produktion ein Übriges, um diese Top-CD nachhaltig zu empfehlen. »

Harald Wittig. Akustik Gitarre, Deutschland


Lucerne Guitar Collective

Samstag, 12.05.18, 17:00, Neubad Luzern

Programm: Jordan Noble,  James Tenney, Fausto Romitelli, Steve Reich 

Leitung: Mats Scheidegger / Interpreten: Studierende der Hochschule Luzern - Musik aus den Bereichen Klassik und Jazz

Die Gitarrenstudierenden der Abteilung Jazz und Klassik der Hochschule Luzern Musik hatten sich 2017 für eine Aufführung von Steve Reich's Electric Counterpoint am Szenenwechsel Festival zusammengetan. Aus dieser Arbeit heraus ist nun ein ganzes Konzertprogramm entstandenmit Kompositionen für multiple Elektrogitarren.

Steve Reich's Electric Counterpoint für fünfzehn Elektrische Gitarren wird selten in dieser Kombination gespielt: Ein Meilenstein und Referenzpunkt im Repertoire der Elektrischen Gitarre. James Tenney's Werk lebt von der harmonischen Wahrnehmung und von ungewöhnlichen Stimmungen. Das Werk Nebulae von Jordan Nobles ist ein atmosphärisches Klanggebilde mit strengem zeitlichem Verlauf. Romitelli's Trash TV Trance ist für Elektrische Gitarre solo komponiert - durch intensive Anwendung von Loops kumulieren sich auch hier bis zu sieben Gitarren. Darüber hinaus verwendet er spezielle Geräte wie Rasierapparat, Drumstick oder Schwamm.


Marcin Dylla (klassische Gitarre)

Samstag, 12.05.18, 19:30, Neubad Luzern

Programm: Mauro Giuliani, Heitor Villa-Lobos, Roberto Sierra, Manuel Maria Ponce, Carlos Guastavino, Benjamin Britten

Ei

Hailed by Washington Post as “among the most gifted guitarists on the planet”.

Marcin Dylla wird von vielen Fachleuten und Musikliebhabern zu einem der am meisten beachteten Gitarrensolisten gezählt. Die hervorragenden Kritiken verdankt Marcin Dylla unter anderem einer beeindruckenden Zahl von gewonnenen Preisen bei den Musikwettbewerben. In den Jahren 1996-2007 erhielt er 19 Mal den ersten Preis bei den renommierten, internationalen Gitarrenwettbewerben in Europa und den USA. Marcin Dylla wurde mehrmals mit Publikumspreisen und den Orchesterpreisen ausgezeichnet. Auf dem 7. Internationalen Gitarrenkonvent 2002 in Alessandria hat er den Kritikerpreis „Goldene Gitarre“ als vielversprechendster junger Gitarristen erhalten.

Seine international etablierte Position als aussergewöhnliche Musikerpersönlichkeit errang Marcin Dylla dank der Zusammenarbeit mit renommierten Musikern und Orchestern, der Leitung von Meisterklassen, den Recitals auf vielen Musikfestivals sowie zahlreichen Konzerten in weltberühmten Konzertsälen.


Andreas von Wangenheim (klassische Gitarre)

Sonntag, 13.05.18, 11:00, Neubad Luzern

Programm: Eigenkompositionen und Bearbeitungen

Andreas von Wangenheim gilt als einer der interessantesten und expressivsten Gitarristen seiner Generation. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an den Hochschulen in Hamburg und Basel. Unter anderen Auszeichnungen gewann er 1987 den Bachpreis des internationalen Gitarrenwettbewerbs für Studenten in Europa und konzertierte seither in den meisten europäischen Ländern sowie in Korea, China, Japan, Kanada und den USA.

Für sein großes Projekt zum Bachjahr 2000, der Einspielung der sechs Solosuiten für Violoncello in eigener Bearbeitung für Gitarre (Arte Nova/ BMG), erhielt Andreas von Wangenheim international herausragende Kritiken. Ebenfalls bei Arte Nova erschien 2002 eine CD mit eigenen Bearbeitungen von Mozart- und Haydn- Divertimenti.

Auch auf anderen künstlerischen Gebieten ist Andreas von Wangenheim aktiv: Er veröffentlichte mehrere CD´s mit eigenen Werken und Improvisationen, in denen sich klassische, ethnologische und Jazzelemente mischen- die CD „Orlando“ (BMG/ RCA) erhielt 1990 von der Fachpresse den Titel „audiophile CD des Monats“.

Als Komponist von Filmmusik gewann er 1991 den 1. Preis des Filmfestivals in Dublin, ferner ist er in den Filmen „Jenseits der Stille“ und „Nirgendwo in Afrika“ als Gitarrist zu hören.

Andreas von Wangenheim ist Professor für Gitarre an den Musikhochschulen in Luzern und Karlsruhe.


Giampaolo Bandini (Gitarre) & Cesare Chiachiaretta (Bandoneon)

Sonntag, 13.05.18, 17:00, Neubad Luzern

Programm: Werke von Astor Piazzolla, Angel Villoldo, Maximo Diego Pujol und als Highlight „La Folia a traves de los siglos (2017) von Leo Brouwer. Das Stück wurde für das Duo Bandini-Chiacchiaretta geschrieben und wird als Schweizer Premiere aufgeführt.

Das Duo Bandini-Chiacchiaretta feiert zurzeit sein 15-jäh­riges Engagement, welches durch den Charme und die Magie der beiden repräsentativsten Instrumente Argen­tiniens die Musik dieses Landes dem Publikum präsen­tiert. Das Duo überzeugt mit einer charismatischen Büh­nenpräsenz und ist mittlerweile zu einem wichtigen Be­zugspunkt im internationalen Konzertleben geworden. Ihre Art des Musizierens und ihre Leidenschaft für die ar­gentinische Musik begeistern Publikum und Presse.

Die Ausnahmemusiker werden regelmässig an Festivals auf der ganzen Welt eingeladen und tourten in mehr als 50 Ländern. Als Folge ihres erfolgreichen Schaffens, wurden sie 2016-2017 beim Decca Lable unter Vertrag genommen und im Januar 2017 erschien dort ihr Debüt-Album „Escualo“, welches von der Presse hoch gelobt wurde.

Als Solisten und im Duo haben sie bereits mit vielen namhaften Künstlern zusammengearbeitet. Die Stadt Patti verlieh ihnen 2004 den Beniamino-Joppolo-Preis. Ihre erste CD «Hombres de Tango» wurde über zehntausend Mal verkauft und erhielt exzellente Kritiken. 2013 gaben sie anlässlich einer langer Tournee ihr Debüt in der Tchaikovsky Hall in Moskau. Im selben Jahr konzertierten sie beim prestigeträchtigen Festival der „Guitar Foundation of America“.

Beide Musiker sind weltweit gefragte Dozenten an Universitäten und Musikakademien. Sie unterrichten eigene Klassen an den Instituten für höhere Bildung „Luigi Boccherini“ in Lucca und „Umberto Giordano“ in Foggia. Giampaolo Bandini spielt eine Gitarre von Dennis Tolz, welche von D’Addario Strings gesponsert wurde.


2017

29.01.2017, 17.00: Marcin Da
26.03.2017, 17.00: Pablo Márquez
10.09.2017, 17.00: Duo Joncol
19.11.2017, 17.00: Stephan Schmidt


2016

14.02.2016, 17.00: Trio Elatha (Violine, Gitarre, Violoncello)
22.05.2016, 17.00: Paul Galbraith (8saitige Brahms-Gitarre)
25.09.2016, 17.00: Aniello Desiderio
03.12.2016, 17.00: Andreas von Wangenheim, Duo Stein-Erik Olsen & Olivier Chassain


2015

08.02.2015, 17.00: Laura Young
03.05.2015, 17.00: Frank Bungarten
11.10.2015, 17.00: Pierre Bensusan (Acoustic Guitar)
13.12.2015, 17.00: Duo Morat-Fergo


2014

23.02.2014, 17.00: Christian Fergo
11.05.2014, 17.00: Tony McManus
19.10.2014, 17.00: Duo Eduardo Egüez (Theorbe) - Sergio Alvares (Viola da Gamba)
07.12.2014, 17.00: SoloDuo - Lorenzo Micheli & Matteo Mela


2013

17.02.2013, 17.00: Trio Elatha (Violine, Gitarre, Violoncello)
05.05.2013, 17.00: Joao Carlos Victor (Gitarre) und Vinicius Perez (Laute)
25. - 27.10.2013: LUCERNE GUITAR DAYS 2013
27.10.2013, 17:00: Lorenzo Micheli
01.12.2013, 17:00: Peter Croton (Laute)


2012

3. März 2012, 19:30 : Marcin Dylla
5. Mai 2012, 19:30 : en cuerdas, Cornelia Leuthold (Vlc) und David Talamante (Git)
19. - 21. Oktober 2012 : LUCERNE GUITAR DAYS 2012
20. Oktober 2012, 19:00 : Pavel Steidl
9. Dezember 2012, 17:00: Xavier Diaz-Latorre (Barockgitarre)


2011

05.02.2011, 19:30: Raphaella Smits
28.05.2011, 19:30 : Maurizio Grandinetti
07. - 09.10.2011: LUCERNE GUITAR DAYS 2011
08.10.2011, 19:30: Carlo Marchione
03.12.2022, 19:30: George Vassilev


2010

14.03.2010, 19:30: Stefano Grondona
19.05.2010, 19:30: Diversus Guitar Ensemble, Director: Brendan Walsh
22. - 24.10.2010: LUCERNE GUITAR DAYS 2010
23.10.2010, 19:30: Andreas von Wangenheim und Dimitri Illarionov
02.12.2010, 19:30: Duo Joncol


2009

02.05.2009, 20:00: Eröffnungskonzert mit verschiedenen Künstlern
20.06.2009, 20:00: Andreas von Wangenheim
03.10.2009, 19:30: Frank Bungarten
12.12.2009, 19:30: Duo Amytis mit Véronique van Duurling und Harold Gretton